Die Steinbrücke

Die eine der ältesten Steinbrücken von Ungarn wurde 1854 gebaut. Das der Hortobágyer Brücke ähnliche Bauwerk hat vier Lücken und Ziegelgewölbe. Ihre Länge beträgt 43 Meter, ihre Weite 6,5 Meter.
1975, als der Verkehr auf die neu gebaute, asphaltierte Brücke geleitet wurde, wollte man die Brücke abbrechen. Aber die damaligen Lokalpatrioten frischten eine richtige Kriegsgeschichte auf, um das Kunstdenkmal zu retten. Es ist aus den Chroniken bekannt, dass 1945 die als Befreier gefeierten sowjetischen Truppen die wichtige Schlacht von Zalaszentgrót gegen die Deutschen gerade bei der Brücke geschlagen haben. Die unterminierte Brücke wollten die sowjetischen Truppen unbedingt beschützen, infolgedessen Haddam Hatamov fiel auf der Brücke. Die Lokalpatrioten wussten, wenn sie die Geschichte anstauben, zu deren Beweis noch lebende Augenzeugen aufgesucht wurden, haben sie Chance die Brücke retten. Zu der feierlichen Zeremonie war auch die Familie des ehemaligen sowjetischen Soldaten eingeladen. Bis zum Regimewechsel wurde über das Bauwerk als Hatamov-Brücke gesprochen. Von Anfang der 90-er Jahre verschlimmerte sich ihr Zustand fortlaufend und lange war es zu befürchten, dass der Besitzer der Brücke, also der Staat sie nicht retten kann. Die im Jahre 2000 angefangene Restaurierung führte zum Ergebnis, das eine der wichtigsten Symbole von Zalaszentgrót konnte vor Zusammensturz gerettet werden, und 2001 bildlich den Fußgängern übergegeben werden. Bildlich, zum Übergang wird die Brücke ja geeignet, wenn die geplante Fortsetzung aus Holz gebaut wird. Sie würde die Stadt mit dem Ufer von Aranyod verbinden, die nicht nur von Fußgängern, sondern auch von Radfahrern benutzt werden könnte.